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Als Naturschutzverband setzen wir entschieden ein klares Zeichen für Demokratie und Menschenrechte und gegen jeden Extremismus. Gemäß unserer Satzung bekennt sich der LBV zu Überparteilichkeit in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Bayerischen Verfassung. Der LBV verpflichtet sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und duldet keinerlei Mitglieder oder Aktivitäten im Verband, die diese missachten oder die Unterdrückung der Menschenrechte zum Ziel haben.
Unsere Vision ist geprägt von dem Wunsch nach biologischer Vielfalt sowie einer pluralistischen Gesellschaft, in der jede einzelne Person unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Glauben, Bildungshintergrund, körperlichen und geistigen Fähigkeiten geachtet und respektiert wird.
Mehr über das Thema Rechtsextremismus im Naturschutz und der Umgang damit finden Sie bei FARN - Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz
Zur 13. Salzach-Kundgebung trafen sich LBVler aus den angrenzenden Kreisgruppen am 19.07.2025 in Burghausen
Ein breites Bündnis aus befreundeten Naturschutzverbänden und Kanuten der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach (ALS) trat für die freifließende Salzach ohne Kraftwerke ein. Ab Tittmoning ging es zusammen mit zahlreichen Paddlern und Kanuten mit der Plätte nach Burghausen. Bei der Kundgebung sprach unter anderem auch Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV. Er betonte die Ablehnung des LBV zum Ausbau der Wasserkraft an einem der letzten freifließenden Flussabschnitte in Bayern und Österreich. Die Wasserkraft ist zwar klimaneutral aber bedingt gravierenden Eingriffen in die Flussökologie mit Schäden für Fischbestände, Auenlandschaften, Artenvielfalt und Gewässerstruktur. Die Klimakrise und die Biodiversitätskrise dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Der LBV ist für den Ausbau der erneuerbaren Energien aber nicht auf Kosten der Biodiversität. Durch den Klimawandel erwarten selbst Wasserkraftbetreiber einen Ertragsrückgang von 10-15% in den nächsten Jahren. Kosten und Nutzen sind hier an der Salzach unverhältnismäßig wegen der geringen Energieausbeute und den hohen Baukosten. Für das gleiche Geld könnten 19 Windräder gebaut werden, die jedoch etwa so viel Energie erzeugen würden, wie die 3500 Kleinwasser-Kraftwerke in Bayern zusammen. Berans Fazit lautet: an der Salzach die Renaturierung und Aufweitung des Flussbetts als Hochwasserschutz und Ökosystemstärkung. Das geben auch Regelwerke wie die europäische Wasserrahmenrichtlinie und die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur. Bestehende Anlagen können die Stromausbeute durch Modernisierung erhöhen. Für den Ausbau der Erneuerbaren gibt es z.B. mit der Windkraft naturverträglichere Alternativen mit besserer Energieausbeute.
Fotos: Sabine Pröls, von links nach rechts: Helmut Beran, aufgeweitete Salzach, Kanuten
Der familienfreundliche Umweltgarten Wiesmühl des LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. ist mit seiner Unterwasserstation und verschiedenen Lebensräumen weit in der Region bekannt. Viele Schülerinnen und Schüler lernen dort ökologische Zusammenhänge kennen, Familien und Erwachsene erfreuen sich am bunten Veranstaltungsprogramm der Umweltstation. Jedoch machen Garten und Unterwasserwelt viel Arbeit. Dies kann das Team der Umweltstation nicht alles allein bewältigen.
Bei wunderschönem Wetter haben deshalb 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma The Mobility House im Rahmen eines Corporate Volunteering Events bei den umfangreichen Pflegearbeiten mitgeholfen: Am Hang mussten aufkommende Hartriegel-Schösslinge entbuscht werden damit Wildbienen dort weiterhin Behausung und blütenreiche Nahrung finden. Das Weidentippi, welches Kindern im Sommer Schatten gewährt, wurde neu eingeflochten, die Kräuterspirale und der Tastpfad gepflegt. Bleiben werden dem Umweltgarten außerdem schön verzierten Deckel der Fühlboxen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von The Mobility House hatten Spaß an den verschiedenen Arbeiten, die vom LBV-Team angeleitet wurden, gleichzeitig blieb Zeit für Austausch und Gespräche. Außerdem führte Martina Mitterer, Leiterin der Umweltstation Wiesmühl-Übersee, durch den Garten. Natürlich war für das leibliche Wohl u.a. mit selbstbelegter Pizza aus dem Lehmbackofen gesorgt. Zusätzlich kommt eine Spende von The Mobility House der Naturschutzarbeit des LBV in der Region zugute.
The Mobility House hat als Ziel eine emissionsfreie Energie- und Mobilitätszukunft zu gestalten, indem durch intelligente Lade- und Energielösungen Fahrzeugbatterien ins Stromnetz integriert werden. Dies fördert nicht nur den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern stabilisiert das Stromnetz und macht Elektromobilität günstiger.
Die Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach und die Umweltstation Wiesmühl-Übersee des LBV bieten Firmen die Gelegenheit wertvolle Naturschutzarbeit mit Teambuildingmaßnahmen zu verbinden. Eine konstruktive Allianz bei der Natur und Team gleichermaßen profitieren.