Vogel des Jahres 2018 - der Star

Foto: Marc Scharping (LBV-Archiv)
Foto: Marc Scharping (LBV-Archiv)

Der LBV und sein bundesweiter Partner der NABU haben den Star (Sturnus vulgaris) zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der deutschlandweite Starenbestand nimmt ab. 

 

In Bayern fühlt sich der Star noch wohl. Er ist der dritthäufigste heimische Singvogel und sein Bestand hat sich, entgegen des bundesdeutschen Trends, seit Ende der 1990er Jahre nicht erkennbar verändert. Aktuell gibt es etwa 495.000 bis 1.250.000 bayerische Brutpaare. „Doch trotz seines stabilen Bestands hat der Star auch in Bayern mit der Verschlechterung seiner Nahrungsbedingungen zu kämpfen. Der Rückgang von Weideviehhaltung, der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft sowie das Fehlen ausreichender Brutmöglichkeiten in alten Bäumen oder Gebäudenischen machen ihm das Leben immer schwerer“, erklärt die LBV-Biologin Christiane Geidel.

 

Weitere Infos zum Star unter www.lbv.de/star  



Neue Infotafeln zur Saatkrähe in Rosenheim

 

Im Jahr 2009 gab es die ersten Hinweise auf brütende Saatkrähen im Stadtgebiet von Rosenheim. Die Ende des 19. Jahrhunderts mit etwa 10 000 Brutpaaren in Bayern noch weit verbreitete Saatkrähe wurde durch intensive Verfolgung bis 1955 auf nur mehr 600 Brutpaare dezimiert. Erst mit der bundesweiten unter Schutz Stellung 1977 erholten sich die Saatkrähenbestände wieder auf ca. 3500 Brutpaare im Jahr 2015.

 

Die Stadt Rosenheim beherbergt mitlerweile ca 200 Brutpaare, welche sich auf 7 Kolonien innerhalb des Stadtgebietes aufteilen. Etwa 80% der Brutpaare bilden dabei 2 größere Kolonien. Eine davon befindet sich an der Loretowiese.

 

Die Anwesenheit der Saatkrähenkolonien bringt leider häufig auch Konflikte und Unverständnis in der Bevölkerung mit sich. Um diesen Konflikten durch Aufklärung und Information entgegenzuwirken, wurden nun an der Loretowiese drei anschauliche Informationstafeln aufgestellt. Die vom Landesbund für Vogelschutz zusammengestellten und durch die Stadt Rosenheim finanzierten Tafeln informieren nun ausführlich über Lebensweise, Biologie und Verbreitung der Saatkrähe sowie über mögliche Konfliktlösungen. Damit soll mehr Verständnis und Akzeptanz für die laut Bundesnaturschutzgesetz besonders geschütze Art erreicht werden.



Veranstaltungsprogrammheft "Zugvogel 2017"

 

Der neue "Zugvogel 2017" ist da!

 

Freuen Sie sich auf eine Vielzahl interessanter Führungen und Veranstaltungen unserer LBV-Kreisgruppen und Umweltbildungseinrichtungen in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein.

Alle LBV-Mitglieder dieser Region erhalten das neue Veranstaltungsheft für die Saison 2017 in den kommenden Tagen per Post.

 

Hier können Sie bereits jetzt einen Blick in unser Programmheft werfen und sich den "Zugvogel 2017" als PDF herunterladen.

 

 

 




1. Ornithologischer Rundbrief 2013

 

Der Landesbund für Vogelschutz nimmt nach dem Tod von Michael Lohmann
die wichtige Tradition der Vogelbeaobachtung im Chiemgau wieder auf und
veröffentlicht den 1. Ornithologischen Rundbrief für den Chiemgau.

 

Der erste Ornithologische Rundbrief für den Chiemgau

kann hier kostenlos heruntergeladen werden. (PDF)

 

 

Fortführung einer langjährigen Tradition

Blaukehlchen, Grabenstätter Moos
(Foto: Annette Schulten)
Blaukehlchen, Grabenstätter Moos 
(Foto: Annette Schulten)

 

Michael Lohmann leitete lange Jahre die Ornithologische Arbeits- gemeinschaft Chiemgau (OAG Chiemgau) und brachte zweimal jährlich eine kommentierte Artenliste heraus. Das lezte Mal für das
Halbjahr 2013.

Am 31.7.2013 ist er nach schwerer Krankheit verstorben.

 

 

In Andenken an Michael Lohmann und um diese wichtige Tradition fortzusetzen, veröffentlicht die vom Landesbund für Vogelschutz koordinierte OAG unter Federführung von Sabine Pröls, Leiterin der LBV-Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach, nun den 1. Ornithologischen Rundbrief für das Jahr 2013.

 

Mehr als 11000 Datensätze von Vogelbeobachtungen, überwiegend gesammelt über die Internetplattform ornitho.de unter der Trägerschaft des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) e. V., sowie weitere ornithologische Projekte aus der Region wurden in diesem Rundbrief zusammengetragen, ausgewertet und eingearbeitet. 

Der Rundbrief gibt damit einen umfangreichen Einblick in die aktuelle Situation der Vogelwelt im Chiemgau und ermöglicht rechtzeitig Veränderungen zu erkennen und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen einzuleiten.

 

Weitere Informationen zur OAG-Chiemgau finden Sie hier!

 

 

 

Herzlichen Dank

Haubentaucher, Prienmündung
(Foto: Annette Schulten)
Haubentaucher, Prienmündung 
(Foto: Annette Schulten)

Besonderer Dank geht an die Fotografen Annette Schulten und Franz Fischer für die Bereitstellung ihrer Fotos, was eine ansprechende Ausgestaltung des Rundbriefs ermöglichte. Dank geht auch an Jörg Langenberg, Schriftführer bei Otus e.V. (Verein für Feldornithologie in Bayern) für das kritische und sorgfältige Korrekturlesen.

Weitere Unterstützung

Knäkente, Seebruck
(Foto: Annette Schulten)
Knäkente, Seebruck 
(Foto: Annette Schulten)

 

Gefördert wurde das Projekt durch die Stiftung Bayerisches Naturerbe des Landesbundes für Vogelschutz.

 

Der 2. Ornithologische Rundbreif für das Jahr 2014 ist bereits in Bearbeitung.

 

Wir freuen uns über Anregungen, Kritik oder Beiträge für die kommenden Rundbriefe und möchten auch noch weitere interessierte Personen dazu animieren, ihre Vogelbeobachtungen an uns bzw. über ornitho.de zu melden.

 

Um ein regelmäßiges Erscheinen des Ornithologischen Rundbriefs zu gewährleisten, sind wir zukünftig auf zusätzliche Unterstützung angewiesen und würden uns daher über eine Spende sehr freuen

 

Spendenkonto:

Kreissparkasse Traunstein-Trostberg
IBAN:  DE64710520500000950030
BIC:     BYLADEM1TST

Verwendungszweck: Chiemgauvoegel






LBV Naturschutzerde

Jetzt in die neue Gartensaison starten und mit der torffreien LBV-Naturschutzerde einen Beitrag für Naturschutz und Klimaschutz leisten!

Die meisten im Handel erhältlichen Blumenerden enthalten bzw. bestehen überwiegend aus Torf. Für die Gewinnung von Torf werden Moore zerstört. Damit gehen seltene und wertvolle Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen verloren. Zusätzlich wird durch die mit dem Torfabbau einhergehende, einsetzende Verrottung des Torfmaterials im Moor gespeicherter Kohlenstoff freigesetzt, welcher dann in Form von Kohlendioxid unser Klima belastet.

 

Um diese Problematik stärker in das Bewusstsein der (Hobby)-Gärtner zu rücken, bietet der LBV nun eine eigene torffreie Bio Universalerde an. Mit dem Kauf der LBV-Naturschutzerde kann jeder einen Beitrag zum Erhalt von Mooren sowie zum Natur- und Klimaschutz leisten.

 

Die torffreie LBV-Erde wird von der Firma Ökohum ohne Verwendung von Torf hergestellt und ist frei von Schlachtabfällen und synthetisch hergestellten Düngemitteln. Um die Erde fruchtbar zu machen, werden ausschließlich pflanzliche Dünger und Mineralien verwendet. Die torffreie Bio-Universalerde kann in Haus und Garten sowohl für Beete als auch für Töpfe und Gefäße verwendet werden.

Sie ist vorbehaltslos für den Biogartenbau zugelassen!

 

Beziehen können Sie die LBV-Naturschutzerde über den LBV-Shop
(http://www.lbv-shop.de/ ), sowie nach telefonischer Vereinbarung direkt bei der

Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach

Wiesmühl 11, 84549 Engelsberg
Tel.: 08634/ 625333       
Fax: 08634/ 625381

E-mail: inn-salzach@lbv.de

 

LBV-Naturschutzerde

Preis: 3,20 € pro 7,5l Sack

 

 




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